Teilnahmebedingungen

Offizielles Reglement - Monheimer Badewannenrennen der MGMBRK

MGMBRK = Marienburg Garde Monheim Badewannen Rennkommission

TEAMS

Neu hinzustoßende Teams müssen keine Garantiesumme von 500.000,- €. bei der MGMBRK hinterlegen, von dieser Summe kann auch im Einzelfall abgesehen werden. Ab der ersten Teilnahme wird dieser Betrag zurückerstattet. (12 Monatsraten plus Zinsen)

Ein Team besteht aus 3 Personen:

  1. Steuermann
  2. Steuerbord Antreiber
  3. Heckantreiber

Wegen der extremen Unfallgefahr wird jedoch empfohlen jeweils einen Ersatzmann vorzuhalten.

Innerhalb einer Saison darf jedes Team den ersten Fahrer einmal und den zweiten Fahrer bis zu dreimal wechseln. Beide Badewannen des Teams dürfen die Lackierung innerhalb einer Saison nicht wechseln. Bei Änderungen muss man sich mit der MGMBRK Kommission kurzschließen und auf deren Genehmigung warten. Die Startnummer muss auf einem 25 cm (10") großen TV-Schirm klar zu erkennen sein. Das Hersteller-Logo muss an der Nase jeder Rennbadewanne angebracht sein.

Der Fahrername muss gut lesbar sein (z.B. Cockpitaußenseite, Helm).

Eine Woche vor dem offiziellen Rennen sind keine Testfahrten erlaubt.

Getestet werden darf auf den Grand-Prix-Strecken von England (Silverstone), Spanien (Barcelona), Italien (Monza) und Frankreich (Magny-Cours). Andere Test-Strecken (Fiorano, Mugello, Valencia, Jerez) müssen von der MGMBRK nach einer Untersuchung erst freigegeben werden. Eine Woche vor einem anstehenden Grand Prix sind keine Testfahrten erlaubt (nur 500-m-Funktionstests).

Erlaubt sind nur 2 Rennbadewannen pro Team am offiziellen Rennwochenende. Die Ersatzwanne, die sogenannte T-Wanne, fällt weg.

Während des Rennwochenendes darf es keinen Funkkontakt zwischen Fahrer und Box während der Fahrt geben. Ebenso wenig dürfen Telemetriedaten während der Fahrphase zur bzw. von der Wanne transferiert werden.

Die Hochgeschwindigkeits - Rennbadewanne

Es sind nur einsitzige Rennbadewannen (Monoposti) zugelassen. Diese dürfen maximal 4 Räder haben, von denen 2 Räder lenkbar sein dürfen. Eckbadewannen sind aerodynamischen Gründen nicht erlaubt.

Jedes Renngerät muss über eine Duschstange mit Duschkopf verfügen.

An der Duschstange ist ein Schild mit dem Teamnamen anzubringen. Größe 200x400 mm

Antrieb und Bremse

Der Antrieb der Rennbadewannen erfolgt ausschließlich durch Muskelkraft in Form des Heck- und Steuerbordantreibers.

Die Schuhgröße der Antreiber darf Grösse 47 nicht überschreiten.

Die Rennbadewanne muss im Notfall vom Steuermann (Fahrer) alleine gebremst werden können.

Kraftstoffe

  • Die Größe der mitgeführten Bar ist jedem Team frei gestellt
  • Nachtanken während des Rennens ist erlaubt, aber keine Pflicht
  • stark alkoholische Getränke sind während des Renneinsatzes verboten

Größe

Die Gesamtbreite der Boliden ist auf 1.000 Millimeter begrenzt, die Höhe (ohne hinteren Überrollbügel und Duschkopfaufhängung) auf 950 Millimeter. Um eine gute Straßenhaftung zu gewährleisten dürfen zwischen Badewannenunterkante und Straße nicht mehr als 300 mm liegen (Sogwirkung).

Gewicht

Das Wannengewicht darf 100 kg inklusive Fahrer und Kameras nicht unterschreiten (Fahrer mit Helm und Kleidung, das macht ca. 5 Kilogramm mehr; wer also das Gewicht des Autos ausrechnen möchte, muss zu den hiesigen Fahrerporträts beim Gewicht 5 Kilo hinzurechnen)

Reifen

Es sind nur Profilreifen erlaubt.

Jedes Team darf bei einer Rennveranstaltung zwei verschiedene Typen von Trockenreifen benutzen. Dabei stehen 10 Sets (á 4 Trockenreifen) pro Team zur Verfügung.

Nur ein Reifentyp darf bei Regenreifen verwendet werden.

Weitere Infos beim Briefing der MGMBRK am Renntag.

Elektronik

Elektronische Fahrhilfen sind verboten.

Dazu zählen u.a. die Traktionskontrolle, die Anfahrtshilfe (Startautomatik) oder elektrisch beheizte Turnschuhe der Antreiber.

Boxenfunk

Der Boxenfunk des Einzelnen muss für alle Teams hörbar sein.

Sicherheitsvorschriften

  • Überrollbügel in Form einer Duschstange mit Duschkopf.
  • Durstlöscher für die Bereiche Cockpit und Antreiber.
  • Stromkreisunterbrecher für den Fahrer oder dem Helfer von außen; dient zum Minimieren der Brandgefahr.

Minimieren der Brandgefahr

  • Sechspunkt-Sicherheitsgurte für den Steuermann. Nach Genehmigung durch die MGMBRK kann auch ein Zweipunktgurt verwendet werden - eine Kohlefaser- Sicherheitszelle (Monocoque) gemäß MGMBRK - Spezifikation wird empfohlen.
  • Das Lenkrad muss über einen Prallschutz verfügen oder auch nicht.
  • Der Fahrer muss die Rennbadewanne innerhalb von fünf Sekunden verlassen und innerhalb weiterer fünf Sekunden ein Bier seiner Wahl trinken können.
  • alle Teams müssen Crash-Tests absolvieren, soweit sie nicht vom MGMBRK davon befreit sind.
  • Der Steuermann muss einen Helm oder zumindest einen Kopfschutz tragen.

Geschwindigkeit in der Boxengasse

Die Steuermänner besitzen in den Rennwannen einen so genannten Speed-Limiter. Dies ist ein Begrenzer für die Geschwindigkeit in der Boxengasse.

Bei Zuruf des Steuermanns zu seinen Antreibern verringert sich die Geschwindigkeit auf die Vorgeschriebene. Boxen-Tempo in den Trainingsitzungen: 6 km/h, im Warm up sowie im Rennen: 8 km/h.

In Monheim darf grundsätzlich in der Box nur 6 km/h gelaufen werden.

Wer gegen diese Geschwindigkeiten verstößt, muss 2,50 € pro überzogenen Stundenkilometer blechen.

Wer während des Rennens in der Box zu schnell fährt, bekommt eine Stop-and-go- Strafe (10 Sekunden in der Box stehen ohne daß irgendetwas an der Rennbadewanne verändert werden darf) aufgebrummt.

Das Rennen

Die Renndistanz beträgt ca. 350 Meter pro Runde.

Die MGMBRK behält sich jedoch vor die Rundenzahl je nach Erfordernis festzulegen.

Siegerehrung

Alle Beteiligten der Siegerteams (Steuermann, Antreiber, Konstrukteure, Betreuer usw.) müssen bei der Siegerehrung zugegen sein.

Die Siegerehrung findet am jeweiligen Renntag auf der Bühne statt.

Die Preise werden durch die Boxenluder der MGMBRK übergeben.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme.
Die MGMBRK

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Galerien

Bildergalerien früherer Badewannen-Rennen in Monheim am Rhein

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